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Auch rote, tränende Augen können ein Symptom sein

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Auch rote, tränende Augen können ein Symptom sein
« am: März 25, 2020, 23:11:47 Nachmittag »
Auch rote, tränende Augen können ein Symptom sein


Husten und Niesen gehören zu den Symptomen bei einer Infektion mit dem Coronavirus. Schützen Sie Ihre Mitmenschen und benutzen Sie immer die Armbeuge!

Je mehr Patienten es gibt, desto mehr Symptome machen Mediziner aus. Neben Husten, Fieber und Verlust des Geruchssinns fallen nun auch immer mehr Infizierte mit stark geröteten Augen auf.

Wenn die Augen rot sind, jucken und tränen, ist das eine ganz typische Reaktion der Bindehaut. Sie reagiert normalerweise auf Pollen, die eine allergische Reaktion auslösen, oder aber auf Eindringlinge wie Bakterien oder Viren, die eine Infektion hervorrufen können.

Bindehautentzündung durch Coronaviren?
Amerikanischen Medienberichten zufolge, könnten rote, juckende und tränende Augen auch ein frühes Symptom einer Infektion mit dem neuen Coronavirus sein. Demnach gäbe es mehrere Berichte, die nahelegen, dass das Virus eine milde Bindehautentzündung verursachen kann, die ansonsten nicht von anderen viralen Ursachen zu unterscheiden ist.

Amerikanische Augenärzte gehen davon aus, dass Coronaviren durchaus über die Luft auch ins Auge gelangen und dort eine Infektion auslösen können. Sie empfehlen den Medizinern, die Patienten behandeln, nicht nur Mund und Nase zu schützen, sondern auch die Augen.

Die Mediziner schreiben aber auch, dass eine reine Bindehautentzündung wohl eher in den seltensten Fällen auf Covid-19 hindeutet. Hat ein Patient aber zusätzlich noch Fieber und Husten, dann schon.

Was sind die typischsten Symptome?
Es geht zumeist mit trockenem Husten und Fieber los!

Dr. Susanne Huggett: „Husten, Gliederschmerzen, Schnupfen, Krankheitsgefühl – das Tückische an dem Virus ist, dass es sich durch genau diese Symptome bemerkbar macht. Also wie bei einer klassischen Grippe.“

Allerdings steigt das Fieber langsamer als bei einer Grippe und bleibt dafür länger konstant. Leichte Beschwerden klingen meist nach zehn bis 14 Tagen ab. Das ist in rund 80 Prozent der Fälle so.

Bei schwereren Erkrankungen zeigt sich starke Atemnot. Dann hat der Erreger auch die unteren Atemwege erreicht, verursacht dort eine Lungenentzündung. Breitet sich der Erreger aber in die unteren Atemwege aus, kommt es zu einem deutlich schwereren Verlauf, einer sogenannten atypischen Lungenentzündung. Wer sogar in der Klinik behandelt werden muss, dessen Genesung kann bis zu sechs Wochen dauern.


Weitere Symptome entdeckt?
Einer Untersuchung von infizierten Menschen im besonders betroffenen Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen zufolge könnte auch der Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns ein Symptom für die Infektion mit dem Coronavirus sein, wie der Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Institutes für Virologie am Uni-Klinikum Bonn in einem Interview mit der FAZ berichtet.

Wie wird das Coronavirus übertragen?
Hauptsächlich als Tröpfcheninfektion. Das bedeutet: Direkt von Mensch zu Mensch über Virus-haltige Tröpfchen – beispielsweise beim Niesen oder Husten, wenn Spuren der Flüssigkeit auf die Schleimhäute einer weiteren Person gelangen. Das Virus vermehrt sich hauptsächlich im Rachen.

Auch eine indirekte Übertragung über die Hände ist möglich, wenn sich eine Person mit der Hand in Mund, Nase oder Augen fasst, die zuvor etwa eine kontaminierte Türklinke berührt hat.

Wie lange dauert es, bis das Virus ausbricht?
Die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch nennt man Inkubationszeit. Da es sich bei COVID-19 um ein neuartiges Virus handelt, ist die Dauer der Inkubationszeit noch umstritten, liegt nach derzeitigen Erkenntnissen bei fünf bis 14 Tagen, bis erste Symptome auftreten.


Kann das Virus auch übertragen, wer keine oder kaum Symptome zeigt?
Ja! Untersuchungen der Charité - Universitätsmedizin Berlin, des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr und der München Klinik Schwabing belegen, dass einige Patienten mit Coronavirus-Infektion, die in der München Klinik Schwabing behandelt werden, auch bei geringer Symptomatik infektiöse Viren in ihrem Nasen-Rachen-Raum aufweisen. Die Forscher schließen daraus, dass auch Infizierte mit schwachen Symptomen das Virus übertragen können.

Tückisch: Menschen können das Coronavirus in sich tragen, selbst aber keine Symptome zeigen!

Für wen ist das Coronavirus gefährlich?
Männer haben ein höheres Risiko als Frauen, an einer Infektion mit dem Coronavirus zu sterben. Das ergab eine Analyse chinesischer Behörden von mehr als 44 000 Infizierten. Und: Je älter der Patient, desto höher das Sterberisiko! Ab 50 Jahren steigt es deutlich, Menschen ab 80 sind am stärksten gefährdet.

Es zeigt sich jedoch, dass auch immer häufiger jüngere Menschen massiv betroffen werden können und auf den Intensivstationen landen.


Was muss ich tun, wenn ich Verdacht auf Corona habe?
Wichtig ist: Gehen Sie nicht einfach zu Ihrem Arzt, sondern rufen Sie ihn vorher an. Er wird Ihnen genau sagen, was zu tun ist und ob ein Test angebracht ist. Es wird nämlich nicht automatisch jeder getestet, der Erkältungssymptome zeigt:

Wenn ich Corona einmal hatte, bin ich dann immun?
Umstritten! Nein, sagt Mediziner Dr. Wimmer: „Wir vermuten, dass es wie bei der Grippe ist. Die Viren verändern sich ständig, das Coronavirus macht das auch. Wenn ich dieses Jahr Corona hatte, kann ich es im nächsten Jahr wieder bekommen. Anders ist es, wenn ich es vor ein paar Wochen hatte – so schnell verändern sich die Viren nicht.“

Das RKI dagegen: Nach aktuellem Wissensstand wird man immun gegen das Virus, wenn man sich bereits einmal angesteckt hatte. Ebenso Prof. Klaus-Dieter Zastrow, Chefarzt des Hygieneinstituts Berlin: „Ja, man ist nach einer Infektion immun. Aber ob es fürs ganze Leben ist oder ob die Immunisierung wieder endet, kann im Moment noch nicht gesagt werden.“


Können auch Tiere Überträger sein?
Ja! „Das Virus kommt von den Tieren (Fledermäusen), wurde auf den Menschen übertragen und schaffte es dann, von Mensch zu Mensch übertragen zu werden. Es gab z.B. in China einen Corona-Patienten, der einen Hund hat – und auch am Tier wurden Viren gefunden. Der Hund war aber nicht krank“, so Wimmer.

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass sich Haustiere wie Hunde oder Katzen mit dem Virus infizieren können. Die Viren können aber auf ihnen sitzen, nach Kontakt sollte man sich deshalb die Hände waschen.

Und: Noch kann man nicht sagen, ob die Tiere der Corona-Patienten eigentlich auch mit unter Quarantäne gestellt werden müssten.

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?
Aber wie kann ich vermeiden, dass ich mich überhaupt anstecke? Ein Impfstoff lässt noch auf sich warten, aber wichtig sind gründliches Händewaschen mit Seife und Abstand halten.

Vermeiden Sie möglichst jeden sozialen Kontakt. Diese Regeln gelten ab sofort in Deutschland:


Quelle: bild.de
« Letzte Änderung: März 25, 2020, 23:11:05 Nachmittag von Forexperts »