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Tui einigt sich mit Banken auf staatlichen Milliardenkredit

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Tui einigt sich mit Banken auf staatlichen Milliardenkredit
« am: April 08, 2020, 10:10:16 Vormittag »
+++ News-Ticker zum Corona-Crash+++
Tui einigt sich mit Banken auf staatlichen Milliardenkredit



Die rasante Ausbreitung des Coronavirus erschüttert Weltwirtschaft und Börsen. Regierungen und Banken versuchen mit Hilfspaketen das Schlimmste abzuwehren. Verfolgen Sie alle Entwicklungen im News-Ticker von FOCUS Online.

Wirtschaftsforscher: Corona-Krise löst tiefe Rezession aus
10.05 Uhr: Die Corona-Krise löst aus Sicht führender Wirtschaftsforschungsinstitute eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen, wie aus dem Gutachten hervorgeht. Bereits im ersten Quartal 2020 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,9 Prozent geschrumpft sein. Im zweiten Quartal bricht es dann als Folge des Shutdowns um 9,8 Prozent ein. Dies ist der stärkste je seit Beginn der Vierteljahresrechnung im Jahr 1970 gemessene Rückgang in Deutschland und mehr als doppelt so groß wie jener während der Weltfinanzkrise im ersten Quartal 2009

Die schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden laut der Prognose zudem deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. In der Spitze werde die Arbeitslosenquote auf 5,9 Prozent und die Zahl der Kurzarbeiter auf 2,4 Millionen hochschnellen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte vor kurzem gesagt, es müsse mit tiefen Einschnitten beim Wirtschaftswachstum gerechnet werde. Diese würden mindestens so stark, wenn nicht stärker als in der Finanzkrise 2009. Damals war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,7 Prozent zurückgegangen.

Die "Wirtschaftsweisen" hatten Ende März in einem Sondergutachten als derzeit wahrscheinlichstes Szenario einen fünfwöchigen "Shutdown" und eine anschließende kurze Erholungsphase unterstellt. Für diesen Fall würde das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands 2020 um 2,8 Prozent schrumpfen, um im folgenden Jahr gleich wieder um 3,7 Prozent zuzulegen.

Tui: Weg für staatlichen Milliardenkredit frei
08.42 Uhr: Der Weg für ein staatliches Hilfspaket an den Tui-Konzern in der Corona-Krise ist frei. Mehrere Banken erklärten ihre Zustimmung zu einem vom Bund in Aussicht gestellten Kredit über 1,8 Milliarden Euro, teilte der weltgrößte Reiseanbieter am Mittwochmorgen in Hannover mit. Das Geld kommt von der staatlichen Förderbank KfW - wegen gleichzeitiger Änderungen an einem anderen Darlehensprogramm mussten aber noch weitere Institute ihr Einverständnis geben.

Die Tui AG hatte nach eigenen Angaben bereits eine Zusage der Bundesregierung bekommen. Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es, der erste großvolumige Antrag aus dem entsprechenden KfW-Sonderprogramm sei bewilligt worden. Weil mit den frischen Mitteln eine schon bestehende Kreditlinie für Tui im Wert von 1,75 Milliarden aufgestockt werden soll, waren jedoch Vertragsanpassungen und ergänzende Beratungen mit einem Bankenkonsortium notwendig.



EU-Beratungen zu Corona-Hilfen ohne Einigung - Fortsetzung Donnerstag
Topmeldung (08.06 Uhr): Im Streit über ein milliardenschweres Corona-Rettungspaket haben die EU-Finanzminister vorerst kein Ergebnis vorgelegt, sondern sich auf Donnerstag vertagt. Dies teilte Eurogruppen-Chef Mario Centeno am Mittwoch auf Twitter mit.

Probleme bereitete am Dienstagabend insbesondere die Forderung Italiens, gemeinsame Corona-Bonds in die Abschlusserklärung aufzunehmen. Hinzu kam die Frage, welche Bedingungen an Finanzhilfen des Euro-Rettungsfonds ESM geknüpft werden sollen. Ob es im Laufe der Nacht hier Fortschritte gab, blieb zunächst unklar. Eurogruppen-Chef Mario Centeno hatte am Dienstag eine zunächst für den Abend geplante Pressekonferenz auf Mittwochvormittag (10.00 Uhr) verschoben.

Deutsche Post DHL will Kurzarbeit für 4000 Beschäftigte anmelden
Mittwoch, 8. April, 06.53 Uhr: Die Deutsche Post DHL will Kurzarbeit für 4000 Mitarbeiter beantragen. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. Betroffen sind demnach insbesondere Tochterunternehmen aus der Kontraktlogistiksparte, unter anderem zwei Unternehmen, die logistische Dienstleistungen und erste Produktionsschritte für Ford und Audi anbieten. Auch im Geschäft mit Expresslieferungen in Deutschland und in der Speditionssparte soll Kurzarbeit eingeführt werden.

Der Konzern leidet unter den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus und der schlechten Auftragslage bei vielen Kunden. Sein Gewinnziel für 2020 hat der Vorstand zurückgenommen. Im Paketgeschäft in Deutschland verzeichnet der Konzern jedoch steigende Volumina. Brief- und Paketzusteller seien von den Maßnahmen bisher nicht betroffen, heißt es aus Unternehmenskreisen. Im Brief- und Paketbereich arbeitet ein Großteil der rund 190.000 Angestellten in Deutschland.

Die Gewerkschaft Verdi übt Kritik an den Maßnahmen. „Wir haben den Konzern zu Verhandlungen über eine einheitliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes aufgefordert. Der Vorstand der Deutschen Post DHL hat diese Aufforderungen abschließend abgelehnt“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis der „Wirtschaftswoche“. „Die Deutsche Post DHL ist finanziell gut aufgestellt und hat ehrgeizige Gewinnziele. Da ist es völlig inakzeptabel, dass viele Arbeitnehmer nun Sozialhilfe beantragen sollen, weil das Kurzarbeitergeld nicht ausreicht.“

Alle weiteren Entwicklungen:

Dax notiert zum Start leicht tiefer
09.00 Uhr: Der Dax startet mit 10301,56 Punkten in den Handelstag - damit verliert der deutsche Leitindex leicht um 0,53 Prozent. Die Kurse werden am heutigen Mittwoch auch dadurch belastet, dass sich die Finanzminister der Europäischen Union nicht einigen konnten bezüglich eines Corona-Rettungspakets. Sie vertagten sich auf den morgigen Donnerstag.

Tesla schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub und kürzt Gehälter

Tesla-Chef Elon Musk

Mittwoch, 8. April, 07.39 Uhr: Tesla will in der Coronakrise alle nicht-essentiellen Mitarbeiter in Zwangsurlaub schicken. Das geht aus einer Mail des Konzerns an seine Mitarbeiter hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Am 4. Mai will Tesla die Produktion, die wegen der Coronakrise stillsteht, wieder aufnehmen.

Quelle: www.focus.de
« Letzte Änderung: April 08, 2020, 10:10:56 Vormittag von Forexperts »