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RKI-Chef rechnet mit Anstieg der Todesfälle

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RKI-Chef rechnet mit Anstieg der Todesfälle
« am: April 07, 2020, 12:12:28 Nachmittag »
RKI-Chef rechnet mit Anstieg der Todesfälle

Datenspende-App soll bei Bekämpfung von Corona helfen +++ Spanischer Pilgerort Santiago de Compostela: Halle völlig verwüstet +++ Polizisten bei Kontrolle angegriffen


RKI-Chef Lothar Wieler

Nach vier Tagen rückläufiger Neuinfektionen ist die Zahl der neuen Corona-Infizierten wieder stärker angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Dienstag mit.

RKI-Chef Lothar Wieler sagte über die Corona-Entwicklung in Deutschland: „Von einer Entspannung kann noch nicht ausgegangen werden – Schwankungen sind immer möglich.“ Konkret warnte Wieler: „Es ist mit einem weiteren Anstieg der Todesfälle zu rechnen.“

Von den 99 225 Infektionsfällen (Anstieg um 3834 in 24 Stunden) seien 173 weitere Menschen verstorben – insgesamt meldet das RKI in Deutschland nun 1607 Tote.

Zur weiteren Bekämpfung des Virus stellte Wieler eine App zum Erkennen von Krankheits-Symptomen vor. Die „Datenspende-App“ (verfügbar für iOs und Android) stehe ab heute zur Verfügung, sagt RKI-Präsident Lothar Wieler. Sie könne auf Fitnessarmbändern oder Smartwatches installiert werden.

Die App sende dann anonymisierte Daten über Symptome wie höhere Temperatur oder auch schlechten Schlaf, die auf Atemwegserkrankungen hinwiesen. Sie könne nicht Covid-19 definitiv nachweisen, helfe aber dem RKI für eine Übersicht.

Live-Ticker

11.46 Uhr
Inzwischen 21 582 Corona-Infizierte in NRW
Die Zahl der Corona-Infektionen und Todesopfer steigt auch in NRW weiter: Am Dienstag (Stand 10.00 Uhr) zählte das Gesundheitsministerium für Nordrhein-Westfalen 21 582 Fälle von Covid-19 und damit rund 860 bestätigte Infektionen mehr als noch am Montagmorgen. Die Zahl der Todesfälle stieg von 293 auf nun 347.

Besonders betroffen waren die Stadt Köln, der Kreis Heinsberg und Aachen mit der Städteregion Aachen.

11.43 Uhr
Produktion bei Porsche ruht auch nach Ostern
Die Werke des Sportwagenbauers Porsche stehen wegen der Coronavirus-Pandemie auch in der Woche nach Ostern still. Angesichts der aktuellen Lage bleibe die Produktion im Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und in Leipzig eine weitere Woche ausgesetzt, sagte ein Sprecher am Dienstag.

Es gebe weiterhin Engpässe bei den globalen Lieferketten, die einen geordneten Wiederanlauf der Produktion nicht zuließen, hieß es.



11.38 Uhr
Ethikrat begrüßt Debatte über Lockerung von Corona-Regeln
Der Deutsche Ethikrat hat die Debatte über eine Lockerung der massiven Beschränkungen im öffentlichen Leben im Zuge der Corona-Krise begrüßt. „Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen. Aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken“, sagte der Chef des Gremiums, der Theologe Peter Dabrock, am Dienstag.

„Alles andere wäre ein obrigkeitsstaatliches Denken, das bei uns nicht verfangen sollte und mit dem man das so notwendige Vertrauen der Bevölkerung nicht stärken würde“, so Dabrock.

Der Ethikrat warnte aber: Zu häufig werde die Debatte über Öffnungsperspektiven vor allem über den Zeitaspekt geführt. Sachliche und soziale Kriterien würden hintangestellt.


Peter Dabrock

11.35 Uhr
Junge (14) in Polizeigewahrsam, weil er Freundin besuchen will
Trotz Ausgangsbeschränkungen hat ein 14-Jähriger seine Freundin (15) besuchen wollen – und ist von der Polizei in Gewahrsam genommen worden.

Der Jugendliche erzählte den Polizisten am Würzburger Hauptbahnhof, dass er mit dem Zug aus Schweinfurt gekommen sei und den Bus verpasst habe, mit dem er zu seiner Tante weiterfahren wollte, teilte die Polizei mit.

11.04 Uhr
Japan ruft Notstand für sieben Provinzen aus
Japans Regierungschef Shinzo Abe hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand für Tokio und sechs andere Provinzen ausgerufen. Die Maßnahme tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 6. Mai für Tokio, die drei Nachbarprovinzen Chiba, Kanagawa und Saitma sowie Osaka, Hyogo und Fukuoka. Damit dürfen die Behörden die Bürger anweisen, in ihren Häusern zu bleiben, sowie die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen verordnen. Eine harte Abschottung wie in Italien oder Frankreich ist das aber nicht. Bürger können bei Missachtung weder belangt werden, noch können Firmen gezwungen werden, zu schließen. Doch dürften die Aufrufe der Behörden psychologischen Druck auf das Volk ausüben, sie zu befolgen.

10.28 Uhr
Spanien: Zwei Millionen Masken aus Lagerhalle gestohlen
Der spanische Pilgerort Santiago de Compostela ist zum Schauplatz einer echten Corona-Schweinerei geworden: In der Stadt im Nordwesten des Landes ist eine Lagerhalle für Schutzmasken und anderes Schutzmaterial ausgeräumt und komplett verwüstet worden. Als Tatverdächtigen nahm die Polizei einen Unternehmer fest. Er wird beschuldigt, das Diebesgut im Gesamtwert von fünf Millionen Euro im Nachbarland Portugal verkauft zu haben. Der Mann sei dem Richter vorgeführt und anschließend unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden.



10.11 Uhr
BILD-Reporterin in London: So geht es Boris Johnson
Seit Montagabend befindet sich Briten-Premierminister Boris Johnson wegen seiner Corona-Erkrankung auf der Intensivstation. BILD-Reporterin Monika Kennedy berichtet aus London!

10.04 Uhr
RKI-Chef Wieler: „Noch keine Entspannung“
Der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, über die Corona-Entwicklung in Deutschland: „Von einer Entspannung kann noch nicht ausgegangen werden – Schwankungen sind immer möglich.“ Konkret warnte Wieler: „Es ist mit einem weiteren Anstieg der Todesfälle zu rechnen.“

09.49 Uhr
Auf dieser Insel will New York Corona-Tote lagern
Wohin mit den vielen Leichen? Diese schwere Frage müssen sich die verantwortlichen Behörden in New York stellen. 2738 Menschen (Stand: Montagabend, Ortszeit) sind in der Metropole schon dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Bestattungen und würdevolle Abschiede sind aufgrund des Ausnahmezustands nicht möglich.

Wenn die Kühlkammern voll sind, sollen die Toten übergangsweise erst mal auf Hart Island bestattet werden.

09.17 Uhr
Altmaier warnt vor verfrühter Lockerung
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat davor gewarnt, sich in der Debatte um eine mögliche Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen nach Ostern unter Druck setzen zu lassen. Im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte Altmaier am Dienstag, „dass wir jetzt, so kurz vor dem Schluss, nicht schwach werden dürfen“. Die Bundesregierung werde „die Nerven behalten“ und dann über eine Lockerung der Maßnahmen entscheiden, wenn die Datengrundlage eine Entscheidung zulasse, sagte Altmaier. „Das ist jetzt nicht der Fall.“



08.01 Uhr
RKI: Neuinfektionen wieder stärker gestiegen
In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen und der infolge einer Ansteckung verstorbenen Patienten wieder stärker angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 99 225 bestätigte Infektionsfälle, das ist ein Anstieg binnen 24 Stunden um 3834. Am Tag zuvor hatte das RKI noch 3677 Neuinfektionen mitgeteilt. Die Zahl der verstorbenen Patienten stieg um 173 auf nun 1607. Am Montag lag der Anstieg hier noch bei 92 Todesfällen binnen 24 Stunden.

07.53 Uhr
Philippinen verlängern Ausgangsbeschränkungen
Die Regierung der Philippinen hat die Ausgangsbeschränkungen auf der Hauptinsel Luzon um zwei Wochen bis zum 30. April verlängert. Der Schritt werde dem Land unter anderem mehr Zeit geben, die Zahl der Tests zu erhöhen, sagte der zuständige Regierungsbeamte Karlo Nograles am Dienstag in Manila. Er warnte: „Wir haben den Höhepunkt der Infektionen noch nicht erreicht.“ Auf Luzon, wo mehr als die Hälfte der über 100 Millionen Einwohner des Landes leben, gelten seit dem 16. März strenge Ausgangsbeschränkungen. In dem südostasiatischen Inselstaat haben die Gesundheitsbehörden bislang 3660 bestätigte Fälle von Covid-19-Infektionen gemeldet, 163 Infizierte starben.



06.50 Uhr
Polizisten bei Corona-Kontrolle angegriffen
Bei einer Kontrolle der geltenden Corona-Auflagen sind in Mögglingen (Baden-Württemberg) Polizisten angegriffen und beleidigt worden. Nach Angaben der Polizei erhielten die Beamten einen Zeugenhinweis und kontrollierten daraufhin die Wohnung eines 19-Jährigen. Vor Ort rebellierten der junge Mann und seine 18 Jahre alte Freundin, wurden aggressiv und beleidigten die Polizisten am Montagmorgen. Die 18-Jährige hustete den Angaben zufolge provokant in die Richtung der Beamten und hielt den Sicherheitsabstand nicht ein. Als die Frau zum Schlag ausholte, fixierten die Beamten sie. Der Wohnungsinhaber bedrohte den Polizisten daraufhin mit dem Tod, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. In der Wohnung wurden vier weitere Personen angetroffen, die wie die Freundin nicht dort gemeldet sind.

05.07 Uhr
Generalinspekteur: Auslandseinsätze müssen trotz Corona weiterlaufen
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn (60), hat davor gewarnt, Auslandseinsätze der deutschen Streitkräfte wegen des Coronavirus in Frage zu stellen.

„Die Sicherheitslage in den Einsatzländern verändert sich durch Corona nicht zum Positiven“, sagte Zorn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland). „In allen Krisengebieten sind die destabilisierenden Gruppen unverändert aktiv. Die Bedrohung hat nicht abgenommen. Es wäre fatal, das aus dem Auge zu verlieren. Ansonsten könnte ein gefährliches Vakuum entstehen.“

04.59 Uhr
Italien legt 400-Milliarden-Euro-Programm auf
Italien will mit einem Konjunkturprogramm im Volumen von 400 Milliarden Euro gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vorgehen.

Es handle sich um das größte Staatsprogramm in der Geschichte des Landes, sagte Regierungschef Giuseppe Conte (55) am Montagabend in einer Fernsehansprache. Die Hälfte der Hilfen soll an exportorientierte Unternehmen fließen, deren Umsätze in den vergangenen Wochen eingebrochen sind.

Es werde bald „einen neuen Frühling für Italien“ geben, sagte Conte voraus. Das neue Maßnahmenpaket kommt zu staatlich abgesicherten Darlehen für Unternehmen im Volumen von 340 Milliarden hinzu, welche die Regierung bereits im März angekündigt hatte.

04.58 Uhr
Jugendämter: Mehr Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen
Die Jugendämter in Deutschland verzeichnen im Zuge der Corona-Krise einen Anstieg sogenannter Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen.

Das sei zwar bisher kein flächendeckendes Phänomen und konkrete Zahlen gebe es frühestens in einem Jahr, sagte der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter (BAG), Lorenz Bahr, der DPA. „Aber wir haben schon die Wahrnehmung, dass es einen Anstieg von Inobhutnahmen im städtischen Umfeld gibt.“

Eine Umfrage der BAG in der vergangenen Woche bei den Landesjugendämtern in Deutschland hat demnach ein entsprechendes Bild ergeben. Er persönlich wisse aus einzelnen Städten in Nordrhein-Westfalen, speziell im Rheinland, von mehr Inobhutnahmen, sagte Bahr, der auch Leiter des Landesjugendamts Rheinland ist. Die Inobhutnahme gilt als stärkste Schutzmaßnahme bei Kindeswohlgefährdung. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2018 7800 Kinder vom Jugendamt vorläufig in Obhut genommen. Neuere Daten gibt es noch nicht.

04.57 Uhr
Altpapiermenge rückläufig - Trendwende durch Corona?
Die Corona-Krise könnte zu einer Trendwende auf dem Altpapiermarkt führen.

„Wir haben eine Situation, die sich deutlich anders darstellt als noch vor einem Monat, als wir noch ein klares Überangebot an Altpapier hatten“, sagte ein Sprecher des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung der DPA. Die Sammelmenge an Altpapier gehe derzeit zurück - das könne zum einen am veränderten Einkaufsverhalten, zum anderen aber auch daran liegen, dass manche Sammlungen, etwa durch örtliche Vereine, nicht mehr regelmäßig stattfänden. Der Verband kritisierte zudem, dass kommunale Wertstoffhöfe teilweise geschlossen würden.

04.57 Uhr
Corona-Quarantäne in Jessen beendet
Die Bewohner der Jessener Stadtteile Jessen und Schweinitz dürfen sich wieder genau so in der Öffentlichkeit bewegen wie alle anderen Sachsen-Anhalter.

Die wegen eines Corona-Ausbruchs über die beiden Ortsteile im Landkreis Wittenberg verhängte Quarantäne lief am Montagabend um 20 Uhr aus. Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) verließen daraufhin die Kontrollstationen an den Ein- und Ausfahrtsstraßen, kurz darauf rollte der Verkehr wieder. Eine Straßenbaufirma machte sich daran, die acht Kontrollstationen nacheinander abzubauen. Bis zum Mittag sollten alle Ein- und Ausfahrten wieder frei sein.

04.07 Uhr
Mexiko: Stärkster Anstieg von Corona-Fällen
Mexiko verzeichnet seinen bislang höchsten Anstieg an Corona-Fällen binnen eines Tages.

Das Land registrierte 296 Neuinfektionen. Insgesamt seien damit bislang 2439 Fälle erfasst. Die Totenzahl liege bei 125. Der stellvertretende Gesundheitsminister Hugo Lopez-Gatell (51) erklärt, die Fälle würden noch erheblich zunehmen. Es sei wichtig, mehr medizinische Fachkräfte einzustellen.

04.05 Uhr
Einwohner von Wuhan dürfen erstmals seit Wochen Stadt verlassen
Erstmals seit dem 23. Januar dürfen die Einwohner von Wuhan ihre Stadt wieder verlassen.

In der Nacht zum Mittwoch endet auch das Ausreiseverbot für die zentralchinesische Millionenmetropole, die als Ausgangspunkt der Corona-Pandemie gilt. Die Hauptstadt der Provinz Hubei wurde als erste chinesische Stadt komplett abgeriegelt, später folgte fast die gesamte Provinz.

Inzwischen hat sich die Lage entspannt, und seit Ende März beendeten die Behörden schrittweise die Abschottungsmaßnahmen. Für Wuhan galt allerdings zunächst weiter ein Ausreiseverbot. Gleichzeitig mit seinem Ende werden nun auch die Inlandsflüge von und nach Wuhan wieder aufgenommen. Aus der Millionenstadt waren Ende Dezember die ersten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet worden. Dort wurden auch die meisten der mehr als 3300 Todesopfer in China registriert.

04.03 Uhr
Städtetag fordert „kommunalen Rettungsschirm“
Der Deutsche Städtetag hat von Bund und Ländern angesichts wegbrechender Steuereinnahmen infolge der Corona-Krise einen „kommunalen Rettungsschirm“ gefordert.

„Die Corona-Pandemie führt in allen Städten zu gravierenden finanziellen Belastungen: Einnahmen brechen weg, Ausgaben steigen“, sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung (62, SPD) der DPA. „Schon jetzt zeichnen sich erhebliche Einbrüche bei der Gewerbesteuer ab. Nach den wichtigen Hilfen für Wirtschaft, Handel und Selbstständige brauchen nun auch die Kommunen finanzielle Unterstützung.“

Der Leipziger Oberbürgermeister sagte, der Städtetag befürchte für das Jahr 2020 ein Defizit der deutschen Kommunen in zweistelliger Milliardenhöhe. „Wir bitten Bund und Länder dringend um eine gemeinsame Kraftanstrengung, damit die Handlungsfähigkeit der Städte und die Liquidität der kommunalen Kassen sichergestellt wird.“

04.02 Uhr
Umfrage: Corona könnte Konsumverhalten langfristig ändern
Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland rechnet einer Umfrage zufolge mit langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise auf ihr Konsumverhalten.

Wäre die Krise in drei Monaten unter Kontrolle, würden 28 Prozent der Befragten anschließend dennoch weniger Geld ausgeben, wie aus einer repräsentativen Verbraucherumfrage der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hervorgeht. Die gleiche Anzahl rechnet zudem damit, dass sich ihr Kaufverhalten nach frühestens einem Jahr normalisiert, wenn nicht sogar gänzlich ändert. Ein Drittel der Befragten kann sich vorstellen, nach ein paar Monaten wieder das Kaufverhalten von vor der Krise zu haben.

04.01 Uhr
Samsung rechnet mit Gewinnanstieg
Angesichts der soliden Nachfrage nach Chips inmitten der Corona-Krise erwartet der Elektronikriese Samsung für das erste Quartal 2020 einen höheren operativen Gewinn.

Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im Jahresvergleich um 2,7 Prozent auf 6,4 Billionen Won (etwa 4,9 Milliarden Euro) steigen, teilte das südkoreanische Unternehmen am Dienstag in seinem Ergebnisausblick mit. Die Zahlen lagen damit leicht über den Markterwartungen. Samsung ist marktführend bei Speicherchips, Smartphones und Fernsehern.

03.23 Uhr
Cuomo sieht New York am Corona-Höhepunkt
New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo (62) sieht für den besonders heftig vom Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels.

Zwar sei die Zahl der in der Pandemie gestorbenen in New York im Vergleich zum Vortag um 599 auf 4758 gestiegen, dies liege jedoch im Bereich vergangenen Tage, sagte Cuomo am Montag. Zudem sei die Zahl der neu in die Krankenhäuser gekommenen Patienten deutlich zurückgegangen, genauso wie die Zahl der intubierten Menschen an Atemgeräten. Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten liege nun bei mehr als 130 000.

Wegen der vielen Toten in New York überlegt die Millionenmetropole nun offenbar sogar, Leichen vorübergehend in Stadtparks zu begraben. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Stadtrats, Mark Levine, schrieb am Montag bei Twitter, die Leichenhäuser und Friedhöfe der Stadt seien mit einer Situation wie bei einem „anhaltenden 11. September“ konfrontiert. Falls nötig, würde man „mit „vorübergehenden Bestattungen“ beginnen. Dies wird wahrscheinlich durch die Nutzung eines New Yorker Parks geschehen (ja, Sie haben das richtig gelesen)“, schrieb Levine.

03.07 Uhr
UN-Sicherheitsrat soll Donnerstag erstmals zu Corona beraten
Der UN-Sicherheitsrat will sich am Donnerstag zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit den Auswirkungen der Krise auf die internationale Sicherheit beschäftigen.

UN-Generalsekretär António Guterres (70) soll die 15 Mitglieder in einer virtuellen, für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Sitzung über die Lage unterrichten. Das teilte die Dominikanische Republik, die gerade die Präsidentschaft im wichtigsten UN-Gremium innehat, am Montagabend mit. Zuletzt war Kritik wegen des offenbaren Stillstands im Sicherheitsrat aufgekommen, der zur Corona-Krise bisher keine gemeinsame Haltung gefunden hat.

02.33 Uhr
Wissenschaftler sieht Chancen in der Corona-Krise
Geduld, gezielt positive Gefühle entwickeln und den Medienkonsum reduzieren - so kommen die Menschen nach Einschätzung von Klaus Lieb (55) vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gut durch die Corona-Krise.

„Zweimal am Tag Nachrichten schauen - morgens und abends - und sich nicht die ganze Zeit mit Corona beschäftigen, weil das die ganzen negativen Emotionen noch verstärkt“, riet der wissenschaftliche Geschäftsführer des renommierten Instituts. Die Menschen sollten sich auch nicht zu sehr mit traurigen Einzelschicksalen befassen, sondern mit Zahlen, Statistiken und ausschließlich mit bestätigten Informationen vertrauenswürdiger Quellen.

02.25 Uhr
Kolumbien verlängert landesweite Quarantäne
Kolumbien verlängert die landesweite Quarantäne zur Eindämmung des Coronavirus um zwei Wochen bis zum 27. April. Dies teilt Präsident Ivan Duque (43) am Montag mit.

01.49 Uhr
Scholz: Schuldenquote steigt wohl auf rund 75 Prozent
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (61) rechnet durch die zahlreichen Hilfspakete mit einer deutlich steigenden Staatsverschuldung.

Die Schuldenquote werde durch die jetzt auf den Weg gebrachten Maßnahmen wohl auf rund 75 Prozent der Wirtschaftsleistung klettern, sagt Scholz im ZDF. Momentan liegt das Verhältnis bei knapp 60 Prozent. Hinzu werde noch dieses Jahr ein Konjunkturprogramm kommen, um die Wirtschaft nach der Krise wieder in Schwung zu bringen.



01.44 Uhr
Trump will zwischen Roosevelt-Kapitän und Marineminister schlichten
US-Präsident Donald Trump (73) will sich in den Konflikt um den entlassenen Kapitän eines Flugzeugträgers einschalten.

Zuvor war bekanntgeworden, dass Marineminister Thomas Modly das Verhalten des Kapitäns als „zu naiv oder zu blöd“ bezeichnet hatte. Kapitän Brett Crozier (49) hatte wegen eines Corona-Ausbruchs an Bord des Flugzeugträgers „USS Theodore Roosevelt“ mit einem später an die Öffentlichkeit gelangten Brief Hilfe der Militärführung gefordert.

Trump bezeichnete die Äußerungen des Ministers jetzt als „derbe Stellungnahme“. Der Kapitän habe mit dem Schreiben des Briefs einen „Fehler“ gemacht, er glaube jedoch, dass beide „gute Menschen“ seien. Zudem sei die bisherige Karriere des Kapitäns beeindruckend gewesen. Trump: „Ich werde mich einschalten und genau verstehen, was da los ist. Ich will niemand vernichten, weil er einen schlechten Tag hatte.“



00.36 Uhr
OECD-Generalsekretär für Corona-Bonds
Im Vorfeld von Beratungen der EU-Finanzminister an diesem Dienstag zur Corona-Krise hat der Generalsekretär der OECD, Angel Gurría (69), für die gemeinsame europäische Schuldenaufnahme in Form von sogenannten Corona-Bonds plädiert.

Er sei „absolut“ für den Einsatz dieses Instruments zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Krise, sagte Gurría der „Süddeutschen Zeitung“.

Die Teilung von Finanzrisiken sei „der nächste notwendige Schritt der europäischen Integration“, betonte der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit. „Ein Finanzinstrument sollte keine Glaubensfrage sein“, sagte der Mexikaner an die Adresse der Bundesregierung, die sich gegen Corona-Bonds sperrt.

00.24 Uhr
Trump und Biden telefonieren in Corona-Krise
US-Präsident Donald Trump (73) und sein potenzieller demokratischer Herausforderer bei der Präsidentenwahl, Ex-Vizepräsident Joe Biden (77), haben wegen der Corona-Krise telefoniert.

Es sei eine „wunderbare“ und „sehr freundliche Unterhaltung“ gewesen, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Biden habe ihn über seinen Standpunkt unterrichtet, sagte Trump. Er wisse es zu schätzen, dass Biden ihn angerufen habe. Auf Inhalte des etwa 15-minütigen Gesprächs ging Trump nicht näher ein.

Das Telefonat ist bemerkenswert, sind sich Trump und Biden doch spinnefeind. Erst am Montag kritisierte Trump seinen politischen Rivalen in einem Tweet. Bidens Wahlkampfteam veröffentlichte seinerseits eine Mitteilung mit kritischen Fragen und Vorwürfen an Trump wegen seines Umgangs mit der Corona-Pandemie. Trump habe die Gefahr durch das Coronavirus monatelang heruntergespielt, dadurch seien die USA nicht darauf vorbereitet gewesen, die größte Gesundheitskrise des Landes zu bewältigen, hieß es darin etwa.

00.04 Uhr
WHO: Weltweit fehlen rund 5,9 Millionen Pflegekräfte
Angesichts der Corona-Pandemie und anderer Gesundheitskrisen haben die UN eine zügige Aufstockung des Pflegepersonals verlangt.

Weltweit fehlten rund 5,9 Millionen Pflegekräfte in Krankenhäusern, Heimen und sonstigen Einrichtungen, warnte die Weltgesundheitsorganisation am Dienstag in Genf.

Zum Weltgesundheitstag am 7. April betonte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus (55), dass die Pflegekräfte das Rückgrat jedes Gesundheitssystems bildeten. Im Kampf gegen die Atemwegserkrankung Covid-19 wirkten sie an der Frontlinie und riskierten ihr eigenes Leben. Rund 90 Prozent des Personals sei weiblich, hieß es.

00.00 Uhr
Regierung finanziert Produktion von Schutzmasken-Vliesstoff
Die Bundesregierung wird Firmen teilweise den Umstieg auf die Produktion dringend benötigter Schutzmasken bezahlen.

Das geht aus einem Beschluss des Corona-Kabinetts am Montag hervor. „Unternehmen, die bis zum 30. Juni 2020 einen Antrag auf einen Zuschuss zum Ausbau der Vliesproduktion im sogenannten Meltblown-Verfahren in Deutschland stellen, erhalten für entsprechende Investitionen ... einen Zuschuss von 30 Prozent auf die Investitionskosten für entsprechende Produktionsanlagen“, heißt es in dem Beschluss. Die maximale Förderung pro Anlage wird auf zehn Millionen Euro begrenzt. Voraussetzung ist, dass die Produktion mit der geförderten Anlage noch 2020 beginnt und das Vlies bis Ende 2023 ausschließlich an Firmen verkauft wird, die medizinische Schutzmasken in Deutschland oder der EU produzieren.

Das Wirtschaftsministerium will dafür zunächst 40 Millionen Euro bereitstellen. Man rechne mit drei bis vier Monaten bis zum Beginn der Produktion, heißt es weiter.

23.47 Uhr
Irans Präsident fordert globale Zusammenarbeit
Irans Präsident Hassan Ruhani (71) hat in einem Telefonat mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron (42) zu einem international abgestimmten Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen. „Ohne eine gemeinsame gloable Zusammenarbeit und Austausch unserer Erfahrungen, können wir diese kritische Phase nicht meistern“, sagte Ruhani nach Angaben seines Büros vom Montagabend.

Dafür brauche der Iran aber Unterstützung, da das Land gleichzeitig an zwei Fronten kämpfen müsse: einerseits gegen die Pandemie und zugleich gegen drakonische US-Sanktionen. Daher fordere Teheran von seinen Freunden, Druck auf die USA auszuüben, um zumindest während der Corona-Krise die Sanktionen aufzuheben, habe der Präsident im Gespräch mit Macron betont.

Macron habe seine Solidarität mit dem iranischen Volk ausgedrückt, teilte der Élyséepalast nach dem Telefonat mit. Frankreich und seine europäischen Partner hätten medizinische Geräte in den Iran geliefert und stünden weiterhin zur Verfügung, die humanitäre Zusammenarbeit fortzusetzen.

23.31 Uhr
Boeing setzt 787-„Dreamliner“-Produktion in South Carolina aus
Der angeschlagene US-Luftfahrtriese Boeing stoppt aufgrund der Corona-Krise nun auch die Produktion seines Langstreckenjets 787 „Dreamliner“ im Bundesstaat South Carolina.

„Es ist unsere Verpflichtung, uns auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Team-Mitglieder zu konzentrieren“, teilte der Airbus-Rivale am Montag nach US-Börsenschluss mit. Der Betrieb im Werk in North Charleston werde deshalb ab Mittwoch bis auf Weiteres ausgesetzt. Boeings Aktienkurs drehte nachbörslich zunächst deutlich ins Minus.



23.28 Uhr
Argentinien verschiebt Zahlung von Milliarden-Schulden
Argentinien will wegen der Corona-Pandemie die Rückzahlung von Milliardenschulden auf 2021 verschieben.

Die Regierung veröffentlichte am Montag ein Dekret, nach dem in diesem Jahr anstehende Zahlungen auf Dollar-Anleihen, die nach lokalen Gesetzen ausgegeben wurden, auf das kommende Jahr verschoben werden. Die genaue Höhe geht daraus nicht hervor. Aber nach lokalen Medienberichten geht es dabei um bis zu zehn Milliarden US-Dollar. Keine Angaben machte die Regierung auch über im Ausland angehäufte Schulden.

23.16 Uhr
Bulgarien verbietet Ausländern die Einreise
Das südosteuropäische EU-Land Bulgarien hat im Kampf gegen das Coronavirus seine Grenzen für Ausländer geschlossen.

Unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit dürfen nun unter anderen Ausländer, die etwa aus Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen, nicht in Bulgarien einreisen. Das ordnete Gesundheitsminister Kiril Ananiew (64) am Montagabend an. Das Verbot gilt auch für Reisende aus weiteren EU- und Schengenstaaten „mit hohem Covid-19-Verbreitungsrisiko“. Die Anordnung hat zahlreiche Ausnahmen, die neben Bulgaren auch transitreisende Bürger von EU-Staaten sowie Balkanstaaten betreffen, die in ihre Länder zurückkehren wollen.

22.57 Uhr
Scholz: Haushalt kann Milliardenhilfen verkraften
Die milliardenschweren Hilfsprogramme für die Wirtschaft in der Corona-Krise bringen nach den Worten von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (61) den Bundeshaushalt nicht in Bedrängnis.

Im ZDF-„heute journal“ bejahte der SPD-Politiker am Montagabend die Frage, ob das alles noch kontrollierbar sei. Die Bundesregierung überlege sich das alles sehr sorgfältig, weil sie die Kontrolle über das Geschehen behalten, die Wirtschaft stabilisieren und zugleich erreichen wolle, dass auch nach der Krise noch ein gut finanzierter Staat da sei. Es sei gut, dass der Bund in den vergangenen Jahren solide gewirtschaftet habe.

22.33 Uhr
Johnson-Stellvertreter: „Starker Teamgeist“ stützt Briten-Premier
Großbritanniens Außenminister Dominic Raab soll Briten-Premier Boris Johnson vertreten, wo immer es nötig ist.

Raab sagte, den Premierminister stütze ein „unglaublich starker Teamgeist“. Die Minister würden sich darauf konzentrieren, die von ihm aufgestellten Pläne umzusetzen.



22.27 Uhr
Schäuble lehnt Euro-Bonds ab
Vor der Konferenz der EU-Finanzminister am Dienstag, die über Auswege aus der durch die Corona-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise beraten, hat sich der Ex-Finanzminister und heutige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) optimistisch geäußert, dass es zu einer Einigung kommen werde.

„Ich sehe der Konferenz zuversichtlich entgegen“, sagt Schäuble der Zeitung „Die Welt“. Der besonders von südeuropäischen Staaten erneut ins Spiel gebrachten Idee, Euro-Bonds zur Krisenbewältigung zu schaffen, erteilte Schäuble eine klare Absage:

Wir sind doch über diese Debatte schon hinaus. Wir müssen jetzt mit den Instrumenten arbeiten, die wir haben und die auch viel rascher wirken, anstatt uns über neue Instrumente zu streiten, für die wir die europäischen Verträge anpassen müssten, was gar nicht schnell zu leisten ist.



Quelle: www.bild.de
« Letzte Änderung: April 09, 2020, 10:10:17 Vormittag von Forexperts »